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| Vorname: | Marina |
| Nachname: | Nigg |
| Geburtsdatum: | 24.04.1984 |
| Geburtsort: | Vaduz |
| Hobbies: | Beachvolleyball, Sonnen, Musik hören |
| Motto: | Das Leben ist keine Zuckerwatte, deshalb versüss es dir so oft du kannst! |
Mit 3 Jahren haben mich meine Eltern zum ersten Mal auf die Skier gestellt.
Glücklicher Weise lag in diesem Winter sehr viel Schnee vor unserer Haustür.
Ich konnte deshalb meine ersten Schwünge nur unmittelbar von meinem
Elternhaus entfernt, auf dem nächsten Hügel versuchen. Weil alles so gut lief
brachten mich meine Eltern auch beim Nächsten Skiurlaub in Österreich zu
einem Anfängerkurs. Doch "scheinbar gelangweilt" versteckte ich dort gleich
am ersten Tag meinen Markierungsstreifen unter der Jacke und machte mich
aus dem Staub. Als meine Eltern mich abholen wollten, bemerkte man erst
mein Fehlen und deshalb brachte man mich am nächsten Tag auch nicht mehr
dort hin. Zu diesem Zeitpunkt war wohl noch nicht zu erkennen, ob das der
geeignete Sport für mich ist! Trotzdem durfte ich dann später im Skiclub
Gamprin noch einmal einen Versuch starten. Hier wurde ich in die richtige
Gruppe eingestuft und deshalb folgten auch keine Fluchtversuche mehr. Ich
war richtig begeistert und entdeckte meine Leidenschaft zum Sport. Mit
12 Jahren zog ich mir beim Skitraining einen Unterschenkelbruch zu. Bis
2007 ist das die einzige Verletzung, bei der ich über 2 Monate pausieren
musste! Sprich - ein Glückskind im Skisport. Mir wurde in dieser längeren
Pause jedoch erst richtig bewusst, wie viel Spass ich am Skifahren hatte.
Deshalb trat ich im darauf folgenden Winter in den Liechtensteiner Skiverband.
Von diesem Zeitpunkt an war klar, der Skisport steht im Vordergrund und
meine vielen anderen Aktivitäten würden nicht mehr alle unter ein Dach gehen.
Ich nahm mir nun mehr Zeit regelmässig auf die Skier zu stehen.
Nach dem Realschulabschluss bestand ich die Aufnahmeprüfung für die
4-Jährige Schihandelsschule in Stams. Für mich der ideale Weg. Nun ich muss
zugeben nach der ersten Schulwoche hatte ich einen solch unerträglichen
Muskelkater, dass ich dachte die zweite Woche nicht zu überleben. Doch kaum
war die nächste überstanden, gewöhnte sich mein Körper an das tägliche Training.
In den vier Jahren Handelsschule hatte ich ausserdem genug Zeit
heraus zu finden, ob ich dieses Hobby auch zum Beruf machen kann. Noch
vor dem Schulabschluss konnte ich einen persönlichen Sponsorenvertrag
unterzeichnen und somit zuversichtlich auf eine Profikarriere blicken.
Anfangs war die Umstellung schwierig auf einmal die Zeit für das Training
selber einzuteilen. Doch ich habe mich sehr schnell an Selbstständigkeit und
Disziplin gewöhnt.

